Mein erster Marathon nach 10 Wochen Vorbereitung in den Dolomiten
Nach 10 intensiven Trainingswochen war es gestern (Sonntag, 9. Oktober 2011) um 10:00 Uhr soweit: Start zu meinem 1. Lauf-Marathon. Mit meinem Trainingspartner hatten wir uns für den Marathon in München entschieden.
Die Temperaturen waren (fast) zu kühl bei ca. 7 Grad, zum Glück blieben wir vom Regen verschont. Bis Samstag war für den Sonntagvormittag leichter Regen angekündigt, ab Mittag sollte es stärker zu regnen beginnen.
Das Wetter hielt jedoch und zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken.
Die ersten 26 Kilometer liefen sich leichter als erwartet. Wir (mein Trainingspartner und ich) haben noch darüber diskutiert, ob es vielleicht der Höhenunterschied sein könnte. Denn die Traningseinheiten in der Bergwelt der Dolomiten fanden auf ca. 1.200 m statt, das Rennen auf ca. 500 m ü.d.M.
Meine Erkenntnis bzw. meine Erfahrung: Wie man häufig liest bzw. hört, kann ich nicht bestätigen, dass bei km 32-35 der “Hammer” kommt, sprich dass man in “Krise” geht.
Vielmehr würde ich es so definieren, dass ab 26 km (in meinem Fall) der Marathon zu einer “Kopfsache” wird. D.h. dass auch bei einer guten Vorbereitung der eiserne Wille zählt, dass man ins Ziel kommen will. Daher meine Definition der “Kopfsache”. Dies ändert sich vielleicht beim 2. Marathon, beim 1. Lauf-Marathon war dies jedenfalls so.
Auf alle Fälle kann ich auf ein schönes Wochenende in München zurückblicken, auf einen Marathon München, der gut organisiert war und auf ein persönliches Ziel, das erreicht wurde.
Das Foto zeigt uns beim Einlauf in das Olympiastadion München, einem gewaltigen und beeindruckenden Bauwerk. Die Stimmung im Stadion und das Gefühl beim Einlaufen lassen sich mit Worten nicht beschreiben, hier gilt es eigene Erfahrungen zu sammeln. Eine Empfehlung, die ich bedenkenlos aussprechen kann!
